Auf dieser Seite findet ihr Begriffsklärungen, die euch helfen können, Naruel besser zu verstehen.


Die Welt Naruel

Naruel ist eine, dem europäischen Mittelalter ähnliche, Fantasywelt mit teils eigens kreierter Fauna und Flora. Sie besteht aus den unabhängigen, südlichen Ländern, dem großen Königreich Galgalim, dem Vulkanland Rohtark, den östlichen Sümpfen und weiteren kleinen Ländern und Inselgruppen. Im Norden findet man die eisigen Sturminseln, im Süden die tropische Laomo-Inselgruppe.

Der Kontinent Naruel wird durch das von Nordwesten nach Südosten verlaufende Oreeagebirge getrennt und spaltet so den Süden vom wirtschaftlich höher entwickelten Norden ab.

 

Einflussreichstes Land ist das Königreich Galgalim. Es wird seit Generationen von einem Königshaus regiert, dessen Sitz sich in Faveata, der Hauptstadt des Landes befindet. 


Länder

Der Süden

Alles südlich des Oreeagebirges wird als „die südlichen Länder“ zusammengefasst. Da es hier keine festen Ländergrenzen oder Herrscher gibt und die Bevölkerungsdichte ziemlich gering ist, leben die einzelnen Städte und Dörfer autark und in Frieden. Einzig das „Land der Rah“ im Südwesten, lässt ungern Fremde auf ihren Boden. Yuma-Sen und Saimenla sind die reichsten Städte. Erstere wegen des erfolgreichen Tuchhandels an der Südküste und zweitere weil sie den fruchtbarsten Landesteil, die Nasranebene, kontrolliert. Händler aus dem Süden sind in Galgalim und den Östlichen Sümpfen gern gesehene Gäste, da sie Güter wie Baumwolle, Seide, Gewürze oder tropische Früchte importieren.

 

 

Die Laomo Inselgruppe

Hier herrscht Aquasiox, König der Amphimen, mit seinen Brüdern und Schwestern. Er verteidigt seine Inselgruppe massiv gegen Versuche der Menschen, von der Küste überzusetzen. Oft gerät er in Streit mit Schiffen aus Yuma-Sen, weil sie die Korallenriffe vor Laomo zerstören. Die Amphimen betreiben mit anderen Ländern keinen Handel und bleiben lieber unter sich. Nur sehr selten dulden sie Piraten aus Rohtark.

 

Die Östlichen Sümpfe

Hier ist die Bevölkerungsdichte noch geringer als im Süden, da es kaum fruchtbares Land oder andere Rohstoffe außer Torf und seltene Arzneipflanzen gibt. Nur an der Grenze zum Königreich Galgalim haben Menschen das Gebiet besiedelt. Die Östlichen Sümpfe werden zum Teil von Galgalim kontrolliert und unterstützt, sind aber so gesehen ein eigener Landesteil, der sich im Kriegsfall mit Galgalim verbünden würde. Um vom Süden in den Norden (oder andersherum) zu reisen, ohne das Oreeagebirge oder die Sumpflandschaft zu überqueren, gibt es nur eine schmale Stelle zwischen Grenzhall und Freiwall, wo hohe Wegzölle erhoben werden. Die Östlichen Sümpfe geben diese Zölle an Galgalim ab und werden dafür vom Königreich unterstützt und geduldet.

 

 

Galgalim

Das Königreich Galgalim kontrolliert die größte Landmasse nördlich des Oreeagebirges. Es grenzt sowohl an das Oreeagebirge, als auch ans Nordmeer und kann sich damit mit fast allen notwendigen Gütern selbstversorgen. Die Hauptstadt Faveata ist durch den Abbau von Leuchtsteinen sehr reich geworden und wurde schließlich zum Sitz des Königs ernannt. Einzig mit dem Land Rohtark, nordöstlich der Landesgrenze, herrschte immer ein angespanntes Verhältnis, da die Menschen aus Rohtark häufig Bauern und Fischer am Grenzfluss Hierion überfallen. In der Geschichte Galgalims gab es bereits zahlreiche Kriege und Waffenstillstände unter diesen Parteien. Zurzeit herrscht ein Waffenstillstandsabkommen. 

 

Rohtark

Dieses Küsten- und Berggebiet im Nordosten Naruels ist durch Vulkanasche zwar sehr fruchtbar, aber durch die häufigen Ausbrüche zu unbeständig, als dass Landwirtschaft möglich wäre. Die Menschen haben sich auf den Fischfang und das Wildern an den Grenzen zu Galgalim spezialisiert. Oft gibt es Übergriffe auf das große Königreich, in letzter Zeit aber keinen offenen Krieg, da Rohtark die militärische Stärke Galgalims zu sehr fürchtet. Die Felsbärenbucht ist ein berühmter Zufluchtsort für Schmugglern und Piraten, die von hier aus rund um den Kontinent segeln. Man sagt den Menschen aus Rohtark nach, dass sie sehr zäh und ausdauernd sind.

 

Die Sturminseln

Ganz im Norden von Naruel liegen die Sturminseln. Ein raues Land im kalten Nordmeer. Sie betreiben sowohl mit Galgalim, als auch mit Rohtark und Händlern aus dem Süden Handel, da sie keinem Land angehören und ähnlich wie der Süden völlig frei leben.

 

Das Numar-Ödland

Eine Steinwüste, die weder Flüsse, noch fruchtbaren Boden besitzt. Hier lebt niemand und will auch niemand leben. 

 


Wirtschaft im Norden und Süden

Insgesamt betrachtet ist der Norden Naruels höher entwickelt als der Süden, was nicht zuletzt am funktionierenden Wirtschafts- und Handelssystem des Nordens liegt. Der König von Faveata herrscht über neun Abgesandte, die wiederum neun große Städte des nördlichen Königreiches regieren. Die Städte betreiben untereinander Handel und werden so immer mit notwendigen Gütern versorgt. In der Mitte dieses Wirtschaftszentrums liegt Faveata, an das sämtliche Steuereinnahmen der neun Abgesandten gehen.

Im Süden sind die Händler und Kaufleute unabhängiger. Die fruchtbare Nasranebene produziert das größte Nahrungsangebot in Naruel, von dort werden viele Güter in den Osten transportiert. Oft versorgen sich die kleineren Dörfer selbst mit dem Nötigsten, durch Viehhaltung oder Gemüseanbau. Gänzlich vom Handel abgeschnitten sind die tropischen Regenwälder, wohingegen die südlichen Küstengebiete über Seewege handeln.

 

Bezahlt wird in Naruel mit Kupfer-, Silber- oder Goldmünzen mit unterschiedlicher oder keiner Prägung. Der Tauschhandel bei dem Ware gegen Ware getauscht wird, wird allerdings auch akzeptiert.

 


Der Kalender

Das Jahr in Naruel besteht aus 12 Monaten a 28 Tage. Es beginnt mit der ersten schmalen Sichel im Frühling und endet mit dem zwölften Neumond. 

 

Neujahr(Frühlingsbeginn):

An diesem Tag säen die Bauern zum ersten Mal Saat auf ihre Felder.

Man sagt, wird dieser Tag ein guter, wird auch der Rest des Jahres gut. Widerfährt einem an diesem Tag Schlechtes, so wird das folgende Jahr ein unglückliches sein.

 

 

Sommersonnenwende(im vierten Mond- Zyklus):

Mit einem großen Fest ehren die Menschen den Sonnengott am längsten Tag des Jahres. Man sagt, wenn ein Kind an diesem Tag geboren wird, wird es viel Glück im Leben haben.

 

Erntefest(Vollmond im achten Mond-Zyklus):

An diesem Tag holen die Bauern die letzte Ernte von den Feldern. Mit einem Fest wird allen Göttern für die Ernte gehuldigt.

 

Wintersonnenwende(zehnter Mond-Zyklus):

Wie auch im Sommer feiern die Menschen ein Fest, an diesem kürzesten aller Tage ehren sie den Mondgott. Man sagt, wenn ein Kind an diesem Tag geboren wird, wird es niemals krank.

 

Letzter Tag des Jahres: 

Man erzählt, dass sich an diesem Tag, die Welt der Lebenden und die der Toten berühren. Man berichtet von Stimmen, die den Toten gehören, Geistererscheinungen und ähnlichem Spuk. Kaum jemand wagt es in der Nacht einen Fuß vor die Tür zu setzen.

 


Glaube und Religion

Die Menschen in Naruel glauben an ein polytheistische Religion und verehren ihre unsichtbaren Gottheiten mit Schreinen, Opfergaben oder indem sie in Tempeln beten. Einige Menschen glauben auch an fleischgewordene Götter, die auf Naruel wandeln, aber generell sind sich alle Völker einig, dass eine Unzahl von Göttern ihre Welt erschaffen hat.

 

Der Schöpfungsmythos besagt, dass die Götter einst Naruel aus dem Meer hoben und es zunächst nur mit drei Rassen bevölkerten: den Drachen, den Cyralen und den Seejungfern. Später erschufen sie Menschen, welche die drei anderen Rassen verdrängten.

 

Mehr dazu im Schöpfungsmythos 


Flora und Fauna

In Naruel tauchen ein paar bekannte Fabelwesen, wie zum Beispiel Greife, auf, aber auch viele Eigenkreationen. Der frühmorgens schreiende Schnatterhüpfer und die fledermausähnlichen Snarks sind nur einige Beispiele der Tierwelt. Ebenso findet man in Naruel neben Eichen und Pinien auch Pflanzen wie die festen Ranakstauden oder Rotes Moos, aus dessen Blättern man eine amphetaminähnliche Droge herstellen kann.

 

Neben den Tieren tauchen in Naruel auch Rassen auf, die eine eigene Kultur entwickelt haben. Mehr Informationen dazu unter dem Link ►Rassen.


Verfluchte Früchte

Hierbei handelt es sich um die von Cragorin verunreinigten Früchte, die den Menschen bei Verzehr die Kraft eines Dämon schenkten, diesen aber auch langsam in einen solchen verwandelten und ihn so zu einem Sklaven des Großen Dämons machten.

Man sagt, das menschliche Herz sei von nun an mit Sieben Siegeln verschlossen. Heute existieren nur noch sehr wenige dieser Früchte. Sie lassen einen Menschen schnell auf das körperliche sowie geistige Optimum altern und brechen dann den Alterungsprozess für immer ab. Menschen, die von so einer Frucht gegessen haben, können der Sieben Siegel wegen nicht ins Jenseits übergehen und sind verdammt, bei ihrem Tod in das Bur Lorak, eine Welt der Schmerzen und ewigen Qualen, überzugehen.

 


Der Berg der Elemente

Hat man eine Frage, auf die man keine Antwort weiß, so kann man, der Legende nach, zum Berg der Elemente gehen, um dort Antwort zu erhalten. Allerdings muss man sich zunächst als würdig erweisen und sich gegen einen der sieben ►Hüter der Elemente behaupten, sowie eine knifflige Prüfung bestehen. Die erhaltene Antwort wird, dieser Mühen wegen, die reine Wahrheit sein.

In Naruel wird den Menschen kein Sternzeichen, sondern ein Element zugeordnet, welches ihrem Charakter ähnelt. Diese Zugehörigkeit zeigt sich allerdings erst, wenn ein Mensch den Berg der Elemente im Oreeagebirge betritt. Erweist er sich dem Hüter seines Elementes als würdig, so akzeptiert dieser ihn als Schützling und kann fortan dort auftauchen, wohin er gerufen wird, vorausgesetzt das entsprechende Element befindet sich in der Nähe.

Eine ausführlichere Beschreibung vom Berg der Elemente findet ihr auch in diesem ►Artikel

 

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